Am 23. Oktober fuhren wir in Fahrgemeinschaften zum Wanderparkplatz „Hochholz“ bei Erkenbrechtsweiler. Mit viel Wind und einigen Regentropfen führte unser Weg zum Heidengrabenzentrum. Dort wurden wir von unserer Museumsführerin begrüßt und danach gingen wir gespannt in ein anderes Jahrtausend. Um 100 v.Chr. entstand auf der Vorderen Alb mit einer Gesamtfläche von knapp 1700 Hektar die größte keltische Siedlung der prähistorischen Zeit in Mitteleuropa, der Heidengraben. Der Begriff „Oppidum“ bezeichnet dabei eine große, stadtartige Ansiedlung. Wie die Kelten auf der Berghalbinsel gelebt haben und welche Fähigkeiten sie besaßen, all das erfuhren wir in einer kurzweiligen Führung. Bei einer Mittagspause im schönen Museumsbistro konnten wir die vielen Eindrücke und Infos nochmals Revue passieren lassen. Das Herbstwetter meinte es nachmittags gut mit uns und so gingen wir gestärkt auf den Kelten-Erlebnispfad, bestiegen den Heidengrabenturm (18 m Höhe), spazierten noch zur „Brille“ hinüber und genossen zum Abschluss den schönen Ausblick auf den Hohenneuffen und das Albvorland.


